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Musik fürs Leben
Menschen brauchen Musik
Zitate aus allen Jahrhunderten belegen, dass der Musik schon immer eine große Bedeutung für die Bildung des Menschen beigemessen wurde. Vor 150 Jahren formulierte der Komponist Berlioz, Musik wirke „gleichzeitig auf die Phantasie, auf das Gemüt, auf das Herz und die Sinne. Mit dem Satz „meine Sprache versteht die ganze Welt“ spricht Josef Haydn ein weiteres Phänomen an: Tatsächlich verfügt Musik über universelle Ausdrucksmöglichkei-ten, so dass sie über Generationen und Grenzen hinweg verstanden werden kann. Als Beispiel kann hier die Pop-Musik als weltweite Sprache der Ge-
fühle Jugendlicher genannt werden.
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Wissenschaftliche Untersuchungen
Die besondere Wirkung von Musik und Musizieren ist bekannt und anerkannt, war aber lange nicht wissen-schaftlich erforscht. Langzeitstudien aus den 90iger Jahren* belegen nun, welch großen Wert Musik die Förderung und Entfaltung unterschiedlichster Fähig-keiten hat. Ganz besonders soll hier hervorgehoben werden der Einfluss auf soziale Kompetenzen, die Entwicklung von Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit und emotionale Stabilität.
*Hans Günther Bastian, „Kinder optimal fördern - mit Musik“. Schott Verlag, Mainz 2001
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Langfristige Wirkungen
Wer ein Instrument lernt und sich intensiv mit Musik beschäftigt, nimmt so manche Mühe und Kosten auf
sich, investiert aber damit gleichzeitig in die Zukunft. Die erworbenen Kompetenzen wirken sich später mit Sicherheit positiv auf das berufliche Leben aus. Für
den privaten Bereich entstehen Kontakt- und Integrations-möglichkeiten in der Freizeit: Jede Instrumentalistin,
jeder Instrumentalist hat die Möglichkeit, dem Können entsprechend Gleichgesinnte zum Musizieren im Ensemble vom Duo bis zum Orchester zu finden.
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